Samstag, 10. Oktober 2009

2 Spaniards & 2 Germans exploring Windsor & Eton

Heute haben wir uns mit dem Bus von der Uni auf den Weg nach Windsor Castle und Eton gemacht. Um 8.55 Uhr ging es in Reading los und nach einer knappen halben Stunde waren wir auch schon da.

Die Stadt Windsor wird
von einem riesigen Schloss dominiert: Dem Windsor Castle. Das Schloss ist das älteste ständig bewohnte königliche Schloss ganz Großbritanniens. Es wurde 1080 von William the Conqueror gebaut. Heute ist das Schloss eine der offiziellen Residenzen der Königin und die Royal Family nutzt es vor allem als Sommerresidenz.

Die wichtigsten und interessantesten Dinge, die es im und um das Windsor Castle herum zu besichtigen sind, sind die Folgenden:
  • St George's Chapel
  • Puppenhaus von Queen Mary (jedes Detail in diesem Puppenhaus ist im Maßstab 1:12 nachgebaut und alle Dinge, die sich darin befinden sind funktionstüchtig. Das Haus hat fließend Wasser, echte Bücher und echten Wein in den Weinflaschen im Weinkeller. Auch der Staubsauger funktioniert wie sein großes Vorbild)
  • State Apartments
  • The Round Tower
Unsere kleine Reisegruppe: Svenja, Raquel, Ramiro und ich

Nach der Besichtigung des Schlosses war es bereits Lunchtime und somit hat sich unsere kleine Gruppe, bestehend aus zwei Deutschen und zwei Spaniern, auf die Suche nach einem typisch britischem Restaurant gemacht. Gelandet sind wir in diesem schönen rosa Haus:

Bei diesem Restaurant handelt es sich um ein uriges Lokal aus dem 17. Jahrhundert welches alle nur denkbaren britischen Gerichte auf der Speisekarte hat. Ich habe mich heute für Cottage Pie entschieden was wirklich sehr sehr lecker war.

Nach dem Lunch haben wir uns mit einem Kaffee bewaffnet zum nächsten Treffpunkt gemacht: Der Windsor Bridge. Diese Brücke verbindet die beiden Städte Windsor und Eton welche durch die Themse voneinander getrennt sind. Eton ist vor allem für das Eton College bekannt. Das College wurde 1440 von Henry VI gegründet und ist heute die renommierteste Schule Großbritanniens. Die Prinzen William und Harry sind wahrscheinlich die berühmtesten Graduierten in den letzten Jahren.

Eton College

Nach einem kleinen Rundgang durch die Fußgängerzone und eines Parks ging unser Bus dann gegen 16.00 Uhr wieder zurück nach Reading.

Dieser Tag war nach einer anstrengenden Uniwoche wieder einmal etwas sehr erholsames.

Hier nun noch zwei weitere kuriose Dinge, die wir heute erleben durften. So behandeln Engländer ihre Kinder:

Auf der Straße...
(Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken)

Und in Geschäften!

Freitag, 9. Oktober 2009

Feueralarm um 8.15 Uhr morgens!!!

Guten Morgen allerseits

Heute durften wir auch einmal erleben wie es ist einen Feueralarm zu erleben! Um 8.15Uhr wurde der Feueralarm in unserem Wohnheim getestet. Dieser Alarm ist für die Ohren kaum auszuhalten und ich habe auch jetzt nach einer Stunde noch Kopfschmerzen! Außerdem erschreckt man sich wahnsinnig, wenn diese Sirene plötzlich losgeht. Immerhin habe ich aber (dank des Fire Talks letzte Woche) daran gedacht, mein Fenster zu schließen bevor ich mein Zimmer verlassen habe. Viele andere Wohnheimbewohner standen gerade unter der Dusche oder lagen noch im Bett als der Alarm losging. Dementsprechend waren wir alle noch in unseren Schlafklamotten oder im Bademantel, als wir uns beim Assembly Point versammelt haben um dann dort zu erfahren, dass es sich nur um einen Testalarm handelt.

Gestern haben wir außerdem einen link zum Online-Fire-Test zugeschickt bekommen. Diesen muss ich heute noch machen. Wenn ich ihn nicht bestehe bin ich obdachlos also hoffen wir mal, dass ich mich noch aus die Dinge aus dem Fire Talk erinnern kann (zumindest die Sache mit dem Fenster scheint ja haften geblieben zu sein!)

Nun aber mal zum Rest der Woche: Ich hatte in dieser Woche meine ersten Vorlesungen. Die Dozenten sind wirklich super hier! Sie fordern eine Menge von uns, aber es macht Spaß ihnen zuzuhören, da man wirklich etwas von ihnen lernen kann. Mein Dozent für International Strategic Management hat uns am Dienstag Abend um 21.00 Uhr noch die Slides seiner Präsentation und zwei Artikel zum lesen geschickt und uns gesagt, dass er von uns erwartet, dass wir die Slides ausgedruckt und gelesen haben wenn wir in die Vorlesung kommen. Außerdem hat er uns informiert, dass er wahllos Teilnehmer während der Vorlesung drannehmen wird und sie zu den Artikeln befragen wird. Desweiteren hat er uns aufgefordert, das Magazin The Economist und die Financial Times zu abbonieren weil er auch dazu Fragen während der Vorlesung stellen wird. Und ich kann nur sagen: er macht das wirklich!
Wir haben eigentlich überlegt ihn zu fragen ob er uns die Slides in Zukunft vielleicht etwas eher schicken kann, aber wir können froh sein, dass wir sie schon um 21.00 Uhr erhalten haben, denn in Zukunft wird er sie ca um Mitternacht schicken...
Somit haben sich dann am Mittwoch morgen um 8.30Uhr direkt nach Öffnung der Bibliothek alle Kursteilnehmer ohne eigenen Drucker bei den Druckern in der Bibliothek getroffen um gemeinsam die Slides auszudrucken. Um 9.00Uhr hatten wir dann schon den ersten Kurs und um 11.00Uhr den International Strategic Management Kurs. Für die kommenden Wochen heißt es nun also Lesen, Lesen, Lesen....

Der Rest der Woche verlief relativ ruhig. Wir haben uns einen Drucker angeschafft damit wir nicht immer in die Bibliothek rennen müssen, wir haben uns desöfteren auf dem Campus und in den großen verwinkelten Gebäuden verlaufen und haben jeden Tag neue Menschen kennengelernt. Das Wetter hat sich von seiner typisch britischen Seite gezeigt: Es hat bis auf gestern fast permanent geregnet. Trotz Regenschirm war ich nach dem Weg vom Campus zum Wohnheim komplett durchnässt und durfte meine Notizen aus der Vorlesung auf der Heizung trocknen...das ist auf Grund von irgendwelchen Brandschutzrichtlinien sicherlich nicht erlaubt, aber derjenige der diese Richtlinien geschrieben hat, hat wohl auch nicht an das britische Wetter gedacht.

Wir bekommen fast täglich E-Mails von unserem Wohnheim, in denen wir darauf hingewiesen werden verschiedene Dinge nicht zu tun. Mein persönlicher Favorit:

"Please note, the vacuum cleaners in the blocks are for DRY use only. If you try to use them on water you could get an electric shock. You will also break the vacuum."

Für alle Leser die kein Englisch können: Wir dürfen den Staubsauger nur auf trockenem Untergrund nutzen. Wenn wir ihn auf nassen Flächen benutzen zerstören wir das Gerät und bekommen einen elektrischen Schock.

In einem Wohnheim zu leben ist sooooooo unterhaltsam!!!

Hier nochmal für alle die es interessiert das Video vom Fire Talk:
Denkt daran: Es kann immer und überall passieren.... also es ist besser vorbereitet zu sein!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Photographic Society 1st Meeting


Gestern war das erste Photographic Society Meeting welches wirklich spanned war. Das erste Meeting war eigentlich erstmal dazu da um sich gegenseitig kennenzulernen und sich auszutauschen. Es gab Getränke und Pizza und es war sehr nett mal an etwas anderes zu denken als an Uni-Dinge.

Dann war ich aber doch sehr erstaunt darüber, was diese Society für nur 10 Pfund anbietet. Hier mal das Programm für diesen Term (bis zum 11. Dezember):

  • Introduction to Photography
  • Social Meeting
  • Composition Talk
  • Photowalk through the local area
  • Equipment Talk
  • Photoshop Basics
  • Photoshop Extension
  • Day Trip to Bath
  • Introduction to Studio
  • Photoshare & Critique
  • Extra Studio Session
  • Phestive Photography
  • Christmas Social
An einigen Tagen kommen auch professionelle Fotografen zu uns und erklären uns Dinge wie Licht und Equipment. Sie bringen dann auch eine Menge professionelles Fotoequipment mit damit wir die Dinge auch selbst ausprobieren können und wir können natürlich auch soviele Fragen stellen wie wir wollen.

Die Photowalks finde ich auch eine super Idee. Vo
r allem der Trip nach Bath. Dorthin wollte ich eh auch persönlich mal fahren und es macht bestimmt Spaß mit einer großen Gruppe Fotointeressierter dorthin zu fahren.

Diese Society ist also nicht nur Spaß sondern nebenbei lernen wir auch noch eine ganze Menge. Vor allem lernen wir Dinge, die ich schon immer wissen wollte. Ich bin außerdem total gespannt auf das Photobuch welches wir am Ende mit unseren besten Bildern erstellen.

Es war ein wirklich toller Abend und ich freue mich schon auf viele weitere super interessante Dienstag Abende.

Ich habe schon mal geübt und ein schönes Foto von einer lustigen Pflanze auf unserem Campus gemacht:




Dienstag, 6. Oktober 2009

Reading Downtown

Nach unserem aufregenden Samstag in London haben wir es am Sonntag ganz gemütlich angehen lassen und haben uns gegen Mittag zu Fuß auf den Weg nach Reading Downtown gemacht. Der Weg ist gar nicht sooooo weit wie wir gedacht haben. Ich glaube wir sind zwsichen 30 und 40 Minuten gelaufen und da das Wetter schön war hat uns das auch nicht so viel ausgemacht.

Das Stadtzentrum von Reading ist wirklich sehr schön. Am nördlichen Rand fließt die Themse und quer durch die Stadt verläuft der Avon-and-Kennet Canal. Diesen kann man wohl auch mit kleinen Booten (Narrowboote genannt) befahren und kommt damit auch bis nach Bristol oder Bath. Eine solche Boots
fahrt lohnt sich aber nur bei wirklich gutem Wetter. Im Moment ist das Wetter sehr sehr wechselhaft. Das beste Outfit hier ist der Zwiebellook, denn das Wetter kann sich innerhalb von kurzer Zeit von super schön in Regen und umgekehrt verwandeln. Aber zurück zu Reading: Reading existiert seit dem Jahr 870 in dem sich die ersten Bewohner rund um den kleinen Fluss Kennet ansiedelten.


Der Name Reading kommt übrigens vom altenglischen Wort read, was nichts mit dem modernen to read zu tun hat. Ins Deutsche übersetzt heißt es rot. Man spricht den Namen auch nicht wie das Verb to read aus, sondern das ea wird einfach wie ein kurzes e gesprochen. Aus reading kommen übrigens auch die folgenden bekannten Persönlichkeiten:
  • Elizabeth Taylor (Schriftstellerin)
  • Kate Winslet (Schauspielerin)
  • Kate Middleton (Freundin von Prinz William)
Reading hat auch eine Verbindung zu Deutschland: Es ist die Partnerstadt von Düsseldorf.

Im heutigen Zentrum von Reading findet man eine kleine Fußgängerzone mit vielen alten Fachwerkhäusern. Außerdem bietet die Stadt zwei große Einkaufszentren: Das Oracle und die Broad Street Mall. An Geschäften fehlt einem hier also wirklich nichts. Zudem haben wir ein Geschäft namens Primark entdeckt. In diesem Geschäft kann man alles total günstig kaufen. Dort erhält man zum Beispiel Kleidung und Haushaltstextilien. Wir haben uns dort erstmal mit Handtüchern (2 Pfund pro Badehandtuch) und anderen Textilien eingedeckt um unser Wohnheimzimmer etwas schöner zu gestalten.

Außer den Geschäften findet man im Stadtzentrum auch viele Cafés, Restaurants und Pubs. Als Snack kann man hier typischerweise immer Sandwiches bekommen. Das britische Essen soll ja angeblich nicht so toll sein, aber ich habe gestern ein wirklich typisches Gericht Names Cottage Pie probiert und das war wirklich lecker. Cottage Pie besteht aus einer Schicht, die aussieht wie gehacktes mit Zwiebeln und einer braunen Soße und darüber befindet sich dann noch Kartoffelpüree. Letzte Woche habe ich außerdem ein englisches Frühstück mit Toast, beans, sausages, egg und bacon probiert und auch das hat mir wirklich gut geschmeckt. Bisher kann ich also nicht sagen, dass ich die englische Küche nicht mag.

Das Beste an englischen Städten ist übrigens, dass auch Sonntags alle Geschäfte geöffnet sind. Zwar nicht so lange wie an den anderen Tagen, aber immerhin hat man die Möglichkeit Dinge zu erledigen, die man in der Woche nicht geschafft hat und nach der Vielzahl an Menschen in den Geschäften am Sonntag zu urteilen nutzen die Engländer diese Möglichkeit auch. Mir kam es sogar etwas voller vor als an den anderen Tagen.

Samstag, 3. Oktober 2009

London Klappe die Erste

Heute war der erste Tag, an dem wir nach London gefahren sind. Leider war das Wetter nicht das Beste, aber wir hatten trotzdem jede Menge Spaß. Die Reise ging in Reading um ca. 9.30Uhr los. Das Ticket für eine Zugfahrt nach London und zurück inkl. der Nutzung der Underground kostet ca. 13 Pfund wenn man eine Railcard hat. Die Fahrt mit einem Fast Train (also nicht der Zug, den ich letzten Sonntag genommen habe...) dauert 25 Minuten, da der Zug zwischen Reading und London Paddington nirgendwo hält. Somit waren wir um kurz nach 10 in London. Von der Paddington Station sind wir zu Fuß Richtung Hyde Park gelaufen. Dann ging es weiter durch den Hyde Park in Richtung Buckingham Palace. Zwischenzeitlich haben wir ein paar squirrels (Eichhörnchen) getroffen, die sogar für uns geposed haben! :-)

Am Buckingham Palace angekommen haben wir eine ältere Dame gebeten ein Foto von uns zu machen. Zuerst hat sie leider die Kamera verkehrt herum gehalten so dass sie ein Foto von sich selbst gemacht hätte, wenn sie denn den entsprechenden Knopf dafür gefunden hätte. Nachdem wir ihr dann die Funktionsweise von Svenjas Digitalkamera erklärt hatten kam dabei aber doch ein halbwegs ordentliches Foto heraus. Leider ohne Buckingham Palace im Hintergrund aber immerhin waren wir alle auf dem Bild was nicht so ganz wahrscheinlich war, denn sie hat einfach blind abgedrückt. Am Ende haben wir dann doch einfach noch einen anderen Mann gefragt, der deutlich jünger war und mit solch neumodischen Geräten umzugehen wusste.


Vom Buckingham Palace sind wir dann weiter zum Trafalgar Square gelaufen und von dort wieder Richtung Süden zu den Houses of Parliament. Dort haben wir dann den Turm bewundert indem sich die berühmte Glocke Big Ben befindet und haben dann von dort aus die Thames überquert um einen besseren Blick auf die Houses of Parliament zu bekommen.








Weil wir danach alle sehr hungirg waren beschlossen wir mit der Underground Bahn von Waterloo Station zum Piccadilly Circus zu fahren. Dort haben wir dann in einem netten Restaurant etwas gegessen und uns ein bisschen von der ganzen Lauferei erholt. Danach sind wir wieder zurück zum Piccadilly Circus gegangen wo Svenja und ich dann von zwei Indern gefragt wurden, ob sie nicht ein Foto mit uns zusammen machen können. Wer weiß, vielleicht haben sie uns für Filmstars gehalten oder sie zeigen ihren Freunden zu Hause die Fotos und erzählen, dass wir typische Britinnen sind. Den Grund für die Anfrage werden wir wohl nie erfahren....

Danach sind wir vom Piccadilly Circus die Regent Street entlang gelaufen und waren dann in einem riesigen Spielzeuggeschäft (Hamleys), welches auf über 5 Etagen alles bietet was das Kinderherz begehrt und total überfüllt war. Dann ging es weiter durch mehrere kleine Gassen und durch die Carnaby Street in denen es ganz viele kleine und nette Geschäfte gibt. Es war allerdings keine gute Idee an einem Samstag Nachmittag dorthin zu gehen, denn die Straßen waren einfach total überfüllt.

Nach einem kleinen Abstecher nach Chinatown sind wir am Ende beim Covent Garden Market gelandet. Dies ist eine größere Markthalle mit zwei Etagen und überall gibt es kleine Läden, Cafés und Restaurants. Dieser Teil unserer Tour hat mir wirklich super gefallen, denn die Atmosphäre dort war einfach toll! Ein paar Straßenkünstler haben wirklich gute Musik gemacht und überall roch es nach Essen und die Geschäfte haben sehr schöne Dinge angeboten.

Als wir Covent Garden Market verlassen haben war es schon so spät, dass es fast dunkel war und weil wir alle sehr müde und kaputt waren haben wir dann beschlossen uns langsam auf den Heimweg zu machen. Von Covent Garden ging es dann mit der Tube nach King's Cross wo wir noch schnell auf Gleis 9 3/4 vorbeigeschaut haben und so ein kleines Harry Potter Feeling bekommen haben bevor es dann wieder mit dem Fast Train zurück nach Reading ging:

Leider hat sich die Sonne nur sehr sehr selten blicken lassen, aber wir denken auch, dass ein wolkiger Himmel einfach zu einer typischen London-Erfahrung gehört. Der Wind war etwas nervig, aber im Großen und Ganzen war es ein super Tag. Es war genau das Richtige um noch einmal abzuschalten bevor es dann am Montag richtig los geht. Außerdem haben wir entschieden, dass wir so eine Tour öfter machen, denn die Tickets sind wirklich erschwinglich und die Fahrt dauert wirklich nicht lang.

Freitag, 2. Oktober 2009

Eröffnungsveranstaltung der School of Management

Eigentlich dachte ich, dass der stressige Teil nach dieser Woche vorbei ist, aber ich denke er fängt gerade erst an....

Heute war die Einführungsveranstaltung der School of Management. Das Ganze ging 3 Stunden und danach hatten wir wirklich Angst. Mir kam es vor, als wär ich an einer Elite-Uni gelandet. Was die alles von uns erwarten ist Wahnsinn. Nächste Woche schreiben wir gleich zwei Tests, damit sie unser written English einschätzen können. Wenn ihr nun glaubt, dass nur wir ausländischen Studenten das machen müssen liegt ihr falsch! Alle Studenten müssen das machen, denn es wird ein hohes Level im schriftlichen Englisch für Essays etc. verlangt. Wir bekommen auch extra Kurse um unser schriftliches Englisch zu verbessern... Außerdem werden wir während des ersten Terms genau beobachtet und wenn die Uni glaubt wir zeigen keine guten Leistungen werden sie uns anraten nach den Weihnachtsferien nicht wieder zu kommen... Nächste Woche haben wir einen Workshop zum Thema Speed Reading and Writing weil es anders nicht möglich ist alle Informationen in der kurzen Zeit zu verarbeiten.

Eigentlich wollte ich mich noch für einen Spanischkurs einschreiben, aber das lasse ich jetzt wohl besser sein... Als wir aus der Veranstaltung kamen hatten Raquel und ich das Gefühl, dass wir sofort nach Hause an den Schreibtisch müssen um mit dem Lesen der Bücher anzufangen, die wir bekommen hab
en denn zusätzlich wird es in jedem Fach Reading Lists geben.

ich denke das wird ein spannendes Jahr. Bisher hatten wir noch nicht richtig registriert, dass wir zum studieren hier sind weil es so viel anderes zu erledigen gab in den ersten Tagen, aber nun sind wir richtig angekommen und ab Montag geht es dann richtig los!

Dieses Wochenende sollten wir also noch einmal richtig genießen. Morgen fahren Svenja, Raquel und ich deshalb nach London. Außerdem haben wir uns heute beim Uni-eigenen Fitnessstudio registriert um neben der ganzen Lernerei noch einen kleinen Ausgleich zu haben.

In ein paar Wochen sehe ich dann siche
rlich in etwa so aus:




Donnerstag, 1. Oktober 2009

Burning down the house

Heute war der Tag des Feuers! Nachdem Raquel mal wieder mitten in der Nacht auf Grund eines falschen Feueralarms aus dem Bett geholt wurde und wieder ewig lang im Pyjama auf der Wiese vor ihrer Hall stand, hatten wir heute unseren Fire Talk. Beim Fire Talk wurden wir von einem echten Feuerwehrmann unterrichtet, wie wir Feuer vermeiden und wie wir uns im Fall eines Feuers verhalten sollen. (Als wenn wir das alles nicht schon von dem Millionen Schildern hier im Wohnheim wüssten....)

Das wichtigste, was man behalten sollte ist ACE (nein, nicht der Saft!)
A = Alarm
C = Call (am besten die Feuerwehr)
E = Evacuate



Falls ihr jemals in England sein solltet, der Notruf für die Feuerwehr ist 999. Am Ende des Talks durften wir dann noch einen total dramatischen Film anschauen. In den kommenden Tagen bekommen wir dann per E-Mail einen Test zugeschickt. Den müssen wir bestehen. Wenn wir ihn zwei mal nicht bestehen müssen wir leider aus dem Wohnheim ausziehen. Also, wie ihr seht, wird Feuer hier sehr ernst genommen.


Viel mehr ist heute auch nicht passiert. Wir haben uns beim Medical Service registriert, wo wir zum Glück schon so rechtzeitig waren, dass wir nicht Schlange stehen mussten.

Am Samstag werden wir zum ersten Mal nach London reinfahren. Ich bin schon ganz gespannt, denn es gibt so viele Dinge, die ich in London anschauen möchte. Zum Glück ist heute auch mein Paket von letzter Woche angekommen, so dass ich nun auch meine Reiseführer hier habe. Außerdem habe ich heute auch einen Trip nach Windsor und Eton gebucht, der am 10. Oktober stattfindet und im November geht es nach Stonehenge & Winchester. Diese International Students Society ist wirklich toll!

Morgen ist unsere Einführungsveranstaltung der School of Management. Mal sehen, was uns da erzählt wird. Es bleibt also weiterhin spannend obwohl man seit heute auch endlich mal Zeit zum durchatmen hat, weil man nicht von einem Termin zum nächsten rennt.